Jugendliche aus Belarus, Heilpädagogik-Studenten aus der Schweiz, Radtouristen und Kunst-Interessierte aus Berlin und engagierte Bewohner aus Trebnitz und Umgebung – sie alle begegnen sich hier. Denn auf dem „Campus Schloss Trebnitz“ gelingt die Verbindung von regionalem Engagement mit den Aktivitäten aller ansässigen Institutionen in den Bereichen des internationalen Austauschs, der außerschulischen Bildung, der Erwachsenenbildung, der Kunst und Wissenschaft.
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ANGEBOTE

EVENTS

Trebnitzer Schlossgespräch

29. September 2022, 19:00

Trebnitzer Schlossgespräch

Vom Schloss zum Campus – 30 Jahre Schlossverein in Trebnitz
Im Gespräch mit Zeitzeugen über die Anfänge des Vereins Am Anfang war das Schloss. Und einige…
Deutsch-polnisches Debüt-Konzert

4. Dezember 2022, 15:00

Deutsch-polnisches Debüt-Konzert

Junge Talente zeigen ihr Können
Zu einer besonderen Konzertreihe in Schlössern und Herrenhäusern laden die Deutsche Gesellschaft e. V. und ihr…
Programm Herbst / Winter 2022-23

1. September 2022, 00:00

Campus Schloss Trebnitz

Programm Herbst / Winter 2022-23

Veranstaltungen des Campus Schloss Trebnitz
bis 26. März 2023 Ausstellung: Zwischen Abbildung und Wahrheit – Die Porträtkunst von Gustav Seitz  …

INSTITUTIONEN

ORTE

Das einstige Gutshaus der Familien von Ziethen und Brünneck wurde nach dem Krieg als Lazarett, Schule, Ferienlager und Wohnhaus genutzt und nach 1992 vom Schloß Trebnitz Bildungs- und Begegnungszentrum e.V. umfassend saniert und zur internationalen Begegnungsstätte ausgebaut. Die Innenräume, insbesondere die Salons in der 1. Etage, strahlen heute wieder Schlossflair aus.
Das ehemalige Waschhaus wurde vom Schloß Trebnitz Bildungs- und Begegnungszentrum e. V. saniert und der Gustav Seitz Stiftung zur Verfügung gestellt. Im Herbst 2017 eröffnete die Gustav-Seitz-Stiftung für den künstlerischen Nachlass des bekannten Bildhauers (z.B. Käthe-Kollwitz-Denkmal auf dem gleichnamigen Platz in Berlin-Prenzlauer Berg) und Zeichners hier ein neues Museum.
Zwischen Schloss und Großem Teich lädt der Grüne Seminarraum zum Lernen und Begegnen im Freien ein. Mobile Sitz- und Arbeitsflächen, überdachte und offene Bereiche ermöglichen eine flexible Nutzung für unterschiedliche Formate und Gruppengrößen. Auch Kochkurse, Backworkshops und Grillabende sind hier dank Sommerküche, Lehmbackofen und Grillausstattung möglich.
Die Remise, am Eingang der Schlosszufahrt gelegen, diente zu Gutszeiten als Pferdestall und Unterstand für die Kutsche des Inspektors. Im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, wurde sie später als Wohnhaus wieder aufgebaut. Heute befindet sich hier das Trebnitzer Dorfzentrum mit Dorfladen und Café.
Das einstige Wohn- und Arbeitshaus des Gutsverwalters, war zu DDR-Zeiten Kindergrippe und Wohnhaus. 2013 wurde es saniert und wird heute als Büro- und Archivgebäude vom Internationalen Archiv für Heilpädagogik, der Gustav-Seitz-Stiftung und dem Kreis-Kinder- und Jugendring genutzt.
Von 2011 bis 2013 wurden die einstige Schmiede und Meierei zusammen mit dem Landkreis Gorzów (Polen) als Projektpartner aufwendig renoviert. Der ein‐ und zweigeschossige Sichtziegelbau mit Feldsteinsockel verfügt nun über 20 mehrheitlich behindertengerechte Einzel‐ und Doppelzimmer sowie zusätzliche Seminarräume. Hier befindet sich seit 2018 die “Heimbildungsstätte des Schloß Trebnitz e.V.”
Die alte Feldsteinscheune wurde bis 1945 als Pferdestall und Getreidespeicher genutzt. Nach denkmalgerechter Sanierung bietet die Scheune seit 2020 einen multifunktionaler Veranstaltungssaal für bis zu 200 Personen, der für Konzerte, Tagungen, Ausstellungen, Messen und Seminare bildender Kunst zur Verfügung steht.
An die Gutsanlage grenzt ein 27 ha großer historischer Park im englischen Stil mit schönem Baumbestand, großzügigen Wiesenflächen, einem verzweigten Wegenetz sowie zwei Teichen und einem Ehrenhain für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges. Besonders ist seine Geschichte im 18. Jahrhundert, als hier ein bedeutender botanischer Garten mit über 3000 verschiedenen und teils exotischen Arten angelegt wurde.
Vor und neben dem Gustav Seitz Museum stehen drei Damen in Bronze: Die Seitz-Skulpturen Junge Ruhende Sappho, Große Marina und Die Lauschende. Sie schmücken den 2021 eröffneten Museumsgarten, der etwas zurückgesetzt vom Ehrenhof mit Blick auf eine Streuobstwiese, Ruhepausen vom Campusbetrieb verspricht.

Das in den 1960er Jahren erbaute Wohnhaus steht wegen seiner prototypischen Massivbauweise des ländlichen Wohnungsbaus in der DDR unter Denkmalschutz. 2016 umfassend saniert, bietet es heute modern eingerichtete Gästeapartments mit Schlossblick, die gemietet werden können.